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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = DEU Koeln COA.svg
|Breitengrad = 50/56/17/N
|Längengrad = 06/57/25/E
|Karte = Locator map K in Germany.svg
|Lageplan = North rhine w K.svg
|Lageplanbeschreibung = Lage der Stadt Köln in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Köln
|Bundesland = Nordrhein-Westfalen
|Regierungsbezirk = Köln
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|PLZ = 50667?51149, 51467
|Vorwahl = 0221, nutzt trotz der Lage im Stadtbezirk Porz die Kölner Vorwahl 0221.</ref>
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|Adresse = Rathausplatz 2
50667 Köln
|Website = stadt-koeln.de
|Bürgermeister = Henriette Reker
|Bürgermeistertitel =
|Partei = parteilos
}}

'''Köln''' ( ''Kölle''; ursprünglich Millionen Einwohnern. Sie ist die des Landes und die Deutschlands.

Die Stadt am Rhein gehört zum , dessen Verwaltungsbehörde ? die Bezirksregierung Köln ? hier ihren Sitz hat. Die ist das Zentrum des Ballungsraums zwischen und Oberbergischem Land mit gut vier Millionen Einwohnern. Köln ist zugleich das rheinische Bevölkerungszentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr mit etwa zehn Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit rund neun Millionen Einwohnern.

Die Stadt zählt vor allem wegen des bedeutenden s und ihrer romanischen Kirchen sowie weiterer mittelalterlicher , einer über 2000-jährigen Stadtgeschichte, bedeutsamer Veranstaltungen sowie ihres kulturellen und kulinarischen Erbes zu den wichtigsten Reisezielen in Europa.

Die heutige Metropole und frühere Reichsstadt wurde in unter dem Namen ''Oppidum Ubiorum'' gegründet und im Jahr 50 n. Chr. als ''Colonia Claudia Ara Agrippinensium'' zur Stadt erhoben. Der Name bedeutet ''Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser''. Die günstige Lage am Rhein mit der Querung bedeutender West-Ost- und dem Sitz weltlicher sowie insbesondere kirchlicher Macht trug im zur überregionalen Geltung Kölns bei. Die Stadt ist heute Sitz des , der größten en Deutschlands und war bis 1803 Sitz des .

Als Hansestadt war Köln mit seiner zentralen Verkehrslage ein wichtiger Handelsstandort. Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung. Die Stadt zählt zu den wichtigsten Standorten der Chemie- und Automobilindustrie und beherbergt, teilweise zusammen mit einigen ihrer Vororte, Firmensitze und Produktionsstätten von Automobilmarken wie Ford und Toyota sowie Chemiekonzerne wie Lanxess. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler öffentlicher Verbände und professioneller Sportvereine. Zahlreiche Fernseh- und
Rundfunksender wie RTL und der Westdeutsche Rundfunk sowie Filmstudios, Musikproduzenten, Verlagshäuser und andere Medienunternehmen haben hier ihren Standort. Köln gilt ferner als eines der führenden Zentren des weltweiten Kunsthandels.

Die Stadt ist ebenfalls ein bedeutender Kongress- und der Welt.

Dank der mit etwa 51.000 Studenten, der (etwa 27.000 Studenten) und zahlreichen weiteren Hochschulen ist die Stadt der größte Bildungs- und Forschungsstandort in Westdeutschland.

Die Bedeutung Kölns als Verkehrsknotenpunkt zeigen der umfangreiche Schienenpersonenfernverkehr mit drei sowie der Bahnhof Eifeltor, der zu den größten Europas gehört. Ergänzt wird die Infrastruktur durch und den .

Geographie

Geographische Lage und Klima

Das Stadtgebiet erstreckt sich über 405,17 km² (linksrheinisch 230,25 km², rechtsrheinisch 174,87 km²). Ein haben in Deutschland nur die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie vier Klein- und in Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Der topographische Referenzpunkt der Stadt, die Spitze des nördlichen Domturms, liegt auf 50° 56? 33? nördlicher Breite und 6° 57? 32? östlicher Länge. Der höchste Punkt liegt 118,04 Meter ( im ); der niedrigste 37,5 Meter (im Worringer Bruch).

Die Stadt liegt in der .

{{Klimatabelle
| TABELLE =
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200
| QUELLE = https://www.wetterzentrale.de/averages_de.php?station=2968&jaar=2020&maand=01&dag=01&jaar2=2020&maand2=12&dag2=31
| Überschrift =
| Ort = Köln-Stammheim (43 m) 2015?2020
 bietet der Innenstadt ebenso wie

  • die weiter nördlich eine Anbindung an das rechtsrheinische Autobahnsystem.

Charakteristisch für vier der acht Brücken ist der Anstrich, der daraufhin die Bezeichnung erhielt. Im Jahre 1929 wurde diese spezielle Farbe vom damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer beim Bau der Mülheimer Brücke durchgesetzt.

Eine weitere Rheinquerung ist ein 1984 geschaffener, begehbarer, 470 Meter langer Fernwärmetunnel des Kölner Energieversorgers Rheinenergie, unter dem Rhein nördlich der Hohenzollernbrücke.

Neben den Brücken bestehen in Köln noch einzelne Fährverbindungen über den Rhein:
  • Autofähre von Köln-Langel nach Leverkusen
  • Personenfähre von Köln-Altstadt nach Messe/Rheinpark
  • Personenfähre von Köln-Weiß nach Porz-Zündorf

Parks und Grünflächen

Köln besitzt linksrheinisch zwei ? den Inneren und den Äußeren. Der Innere Grüngürtel ist sieben Kilometer lang, mehrere 100 Meter breit und hat eine Fläche von 120 Hektar. Die der Stadt mussten nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen der abgerissen werden, so dass hier diese große städtische Grünanlage entstehen konnte. Durch Aufschüttung von Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstand im Inneren Grüngürtel der heute dicht bewachsene 25 Meter hohe Herkulesberg. Der Innere Grüngürtel beherbergt 25 Baumarten, Wiesen und mehrere Wasserflächen.

Der Äußere Grüngürtel ist auf dem Gelände des äußeren Festungsringes entstanden. Die zum Teil baumbestandene größte Kölner Grünanlage sollte ursprünglich fast die gesamte Stadt umschließen, was aus wirtschaftlichen Gründen nie realisiert wurde. Dennoch entstanden in den 1920er-Jahren 800 Hektar Grünfläche, unter anderem der Beethovenpark. Die Festungsanlagen auf der rechten Rheinseite wurden, wo möglich, in Grünanlagen umgewandelt.

Der fünf Hektar (ursprünglich elf Hektar) große Stadtgarten ist der älteste Park in Köln. Er wurde 1827/1828 als Landschaftspark angelegt und besitzt seit über 100 Jahren ein Restaurant mit Biergarten. Dort ist heute ein Jazzclub zu finden.

Im über 100 Jahre alten Volksgarten der finden in der warmen Jahreszeit nächtelange Grill-Happenings statt, zu denen sich oft Trommler und andere Instrumentalisten einfinden. Klein- und Straßenkünstler sind hier zu finden. Der Park ist außerdem Ort für viele kulturelle Veranstaltungen, so werden beispielsweise in der Orangerie Theaterstücke aufgeführt.

Die auf einer Anhöhe gelegene Grünfläche am . Köln ist seit 1985 Mitglied des internationalen Städtebündnisses gegen Atomwaffen, des so genannten ?Hiroshima-Nagasaki-Bündnisses?.

Der im Stadtteil Bilderstöckchen und der Vorgebirgspark in Raderthal wurden beide, obwohl sehr unterschiedlich gestaltet, Anfang des 20. Jahrhunderts nach den Plänen des Gartenarchitekten Fritz Encke angelegt. Der Klettenbergpark in wurde zwischen 1905 und 1908 in einer ehemaligen Kiesgrube als Höhenpark angelegt. Der Fritz-Encke-Volkspark in ist trotz der Verluste (teilweise Bebauung in den 1950er-Jahren) eine der bedeutendsten Anlagen der 1920er-Jahre.

Die mit der Stadterweiterung nach 1881 angelegte Ringstraße auf den ehemaligen Bollwerken vor der mittelalterlichen Stadtmauer war mit zahlreichen parkähnlichen Anlagen ausgestattet, so am Sachsenring, Kaiser-Wilhelm-Ring, Hansaring und Hansaplatz, Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Anlagen verändert oder weitgehend entfernt, und nur der westliche Teil des Parks am Theodor-Heuss-Ring mit Weiher befindet sich noch fast im ursprünglichen Zustand.

Auf der rechten Rheinseite liegt der Rheinpark, das weitläufige Gelände der Bundesgartenschau 1957 und 1971 in Deutz, das durch die Rheinseilbahn mit den linksrheinischen Anlagen Zoo und Flora verbunden ist. Etwas weiter entfernt liegen die Groov in sowie der Thurner Hof.

Im Kölner Norden befindet sich das Naherholungs- und Sportgebiet . Es besteht aus sieben miteinander verbundenen Seen und einer Regattastrecke. Das Areal bietet sich zum Baden, Schwimmen, Tauchen, Angeln, Windsurfen, Kanufahren und Rudern an. Die U-förmig um die Regattastrecke verlaufende Straße wird häufig von Inline-Skatern genutzt.

Die Naherholungsgrünzonen am Rande Kölns werden durch einen Rundwanderweg, den , dessen Etappen durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar sind, erschlossen und verbunden.

Der nahe gelegene Naturpark Rheinland jenseits der Ville dient ebenfalls der Stadtbevölkerung als Erholungsgebiet. Die Stadt gehört zu den Trägern des Naturparks.

Zoos und Botanische Gärten

Der wurde 1859 erbaut, ist etwa 20 ha groß und beherbergt 700 Tierarten mit etwa 7000 Tieren. Besonders bekannt ist er für die vielen in den Jahren 2006 und 2007 geborenen Elefanten. Das neue Heim der Elefanten, der ''Elefantenpark'', wurde 2005 mit Hilfe privater Spenden erbaut und hat etwa 15 Millionen Euro gekostet.

Im gibt es seit 1908 eine als ''Lindenthaler Tierpark'' bezeichnete Einrichtung wesentlich kleineren Umfanges.

Der Botanische Garten Kölns wird Flora genannt. Er ist in das European Garden Heritage Network eingebunden und 2004/2005 als herausragend in die aufgenommen worden. Im äußeren Grüngürtel im Stadtteil Rodenkirchen liegt der Forstbotanische Garten mit seiner Landschaftsparkerweiterung, dem Friedenswald.

Theater

Die hat ihre Wurzeln im Mittelalter. Im heutigen Köln sind zahlreiche Theater ansässig. Die Stadt ist Träger der ?? mit Schauspielhaus und .

In der Stadt Köln gibt es zudem rund 60 professionelle freie und private Theater als Tourneetheater oder solche mit eigenen Spielstätten. Der Großteil der Theater ist in der ?Kölner Theaterkonferenz e. V.? organisiert, der auch die städtischen Bühnen angehören. Eine Besonderheit in der Kölner Theaterlandschaft ist die Initiative ?JuPiTer? (Junges Publikum ins Theater), in der Kindertheatermacher gemeinsam für die Stärkung des Kinder- und Jugendtheaters arbeiten. Die Kölner Theaterszene bildet das gesamte Spektrum vom Autorentheater über experimentelles Theater, Kabarett, klassisches Sprechtheater, Figurentheater, Märchenspiele, Performance, Tanztheater bis hin zum Volkstheater ab.

Bekannte Bühnen sind:
{{Mehrspaltige Liste |* Arkada? Theater
  • Artheater
  • Atelier-Theater
  • Casamax-Theater
  • Cassiopeia Theater
  • Comedia Theater
  • Freies Werkstatt-Theater
  • Galant-Theater
  • Gloria-Theater
  • (Puppenspiele der Stadt Köln)
  • Horizont-Theater
  • Millowitsch-Theater
  • Piccolo Puppenspiele
  • -Theater
  • Theater am Dom
  • Theater am Sachsenring
  • Theater der Keller
  • Theater im Bauturm
  • Theater im Hof
  • Theater in der Filmdose
  • Theater Tiefrot

}}

Musik

Sinfonie- und Kammerorchester

In Köln sind mehrere renommierte Sinfonie- und Kammerorchester zu Hause. Das wurde 1857 anlässlich der Einweihung des gleichnamigen Kölner Konzertsaals als Nachfolgeorganisation der ?Musikalischen Gesellschaft? gegründet. Seit 1888 ist die Stadt Träger des Orchesters. Es spielt in der und gibt zahlreiche Konzerte, zum Beispiel in der . Bekannte Musikdirektoren des Orchesters waren Conradin Kreutzer, Hermann Abendroth und . Von 2003 bis 2014 war Markus Stenz Generalmusikdirektor des Gürzenich-Orchesters. Seit 2015 wird es von geleitet.

Das zweite Sinfonieorchester ist das (gegründet 1973, aufgelöst 2006).

Chöre

Köln verfügt über eine reichhaltige Chorszene. Ein Dutzend Konzertchöre sind im ''Netzwerk Kölner Chöre'' organisiert, einer bundesweit einmaligen Lobbyorganisation.
  • , gegründet 1931 von Heinrich Boell
  • , ältester Konzertchor Kölns, gegründet 1827 von Carl Leibl
  • , gegründet 1970 von Peter Neumann
  • , gegründet 1968 von Volker Hempfling
  • , gegründet 1970 von Elke Mascha Blankenburg
  • , gegründet 1957 von Gerhard Bork
  • , gegründet 1947 von Philipp Röhl
  • Rheinischer Kammerchor, gegründet 1962 von Hermann Schroeder
  • Rodenkirchener KammerChor, gegründet 1975 von Anselm Rogmans

Die Kölner Dommusik besteht aus vier Chören. Dem (Knabenchor), dem Mädchenchor am Kölner Dom, der Domkantorei Köln und dem Vokalensemble Kölner Dom.

Der wurde 1984 gegründet und zählt zu den größten und erfolgreichsten Jugendchören Deutschlands.

Der mit seinen rund 190 aktiven Sängern ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Außerdem gibt es in Köln eine sehr vielfältige Szene von ?freien?, also nicht als klassischer Konzertchor organisierten oder an Kirchengemeinden gebundenen Chören, die sehr unterschiedliche Hintergründe und Schwerpunkte haben.

Musikschulen

Die Rheinische Musikschule bietet an mehreren Standorten in Köln Musikunterricht an. Darüber hinaus tragen die als Europas größte Musikhochschule sowie das Musikwissenschaftliche Institut der erheblich zum musikalischen Leben der Stadt bei.

Spielstätten

Eine wichtige Spielstätte für Musik ist die mit einem breiten Spektrum von klassischer Musik über Musik der Gegenwart bis hin zu Jazz und populärer Musik. Die Lanxess Arena, das E-Werk in Köln-Mülheim, das Palladium und die Live Music Hall sind neben dem Tanzbrunnen im Rheinpark (Freilichtbühne) weitere vielbesuchte Veranstaltungsorte.

In den Sendesälen des Westdeutschen Rundfunks und des Deutschlandfunks finden regelmäßig Konzerte statt. Der WDR unterhält neben dem oben erwähnten Sinfonieorchester auch eine Big Band, die als eine der besten Big Bands Europas gilt. Das Jazzhaus im Stadtgarten hat ein reichhaltiges Programm der aktuellen Spielarten des Jazz und der Weltmusik; im Loft wird insbesondere die improvisierte Musik gepflegt. Im alten Ballsaal des mittelalterlichen Köln, dem , wird ebenfalls Musik aufgeführt.

Kölsche Musik

Eine feste Größe in Köln ist die durch den Karneval geprägte Volksmusik. Sie wird fast durchgängig in Mundart gesungen, also auf . Dabei variieren die Stilrichtungen von Schlager über Pop und Hip-Hop bis hin zu Karnevalsliedern. In jüngerer Vergangenheit hat sich eine A-cappella-Szene gebildet.
Eine Variante der kölschen Musik ist der , der vor allem durch BAP geprägt wurde und dem Gruppen wie Brings oder Kasalla entsprangen.

Einige Künstler, die sich um die Kölner Musikszene verdient gemacht haben, waren zum Beispiel Willi Ostermann und Willy Schneider und sind gegenwärtig beispielsweise die , , Paveier oder Wise Guys. Köln ist auch der Heimatort der 1968 gegründeten Krautrock-Band Can, die im Laufe der 1970er-Jahre zu einer der international einflussreichsten deutschen Rockbands wurde.

Elektronische Musik

Seit den frühen 1950er-Jahren war Köln ein Zentrum moderner elektronischer Musik. Insbesondere das seit seiner Gründung 1951 von Herbert Eimert geleitete ?? war als erstes seiner Art weltweit von internationalem Rang, neben Karlheinz Stockhausen, der das Studio seit 1963 leitete, arbeiteten hier beispielsweise Pierre Boulez, Mauricio Kagel, Pierre Henry und Pierre Schaeffer.

In den 1990er-Jahren blühte in Köln die elektronische Musik erneut auf, diesmal jedoch unter weniger akademischen Vorzeichen. Ausgehend von Techno, Intelligent Dance Music und unter Rückgriff auf populärmusikalische Avantgardegenres wie Industrial, Noise, Ambient, Krautrock, Free Jazz und Free Improv etablierte sich unter dem Stichwort ''Sound of Cologne'' ein breitgefächertes Spektrum moderner elektronischer Musik, das international erfolgreich war. Musiker und Bands wie Wolfgang Voigt, Whirlpool Productions und Mouse on Mars waren die bekanntesten Vertreter dieser Strömung, die allerdings stilistisch uneinheitlich und eher ein soziales Phänomen war. Bedeutende Labels des ''Sound of Cologne'' sind zum Beispiel Kompakt oder A-Musik.

Das Bootshaus in Deutz ist ein Club im Bereich der elektronischen Tanzmusik. Gegründet als Techno-Club namens Warehouse, ist es seit Anfang des Jahrtausends Heimat für weltweit bekannte Künstler aller EDM-Genres wie Hardwell, und Armin van Buuren.

Literatur

Von Goethe über Keun, Heine und Celan haben namhafte Autoren sich von Köln und seinen Eigenarten zu Gedichten und Balladen inspirieren lassen. Zahlreiche deutschsprachige Romane spielen in Köln. Hans Bender und Dieter Wellershoff sowie Nobelpreis<nowiki />träger und Rolf Dieter Brinkmann gehörten zu den in Köln ansässigen bekannten Autoren. Die Kölner Literaturszene ist auch heute äußerst vielfältig und wird von Vereinen, privatwirtschaftlichen Unternehmen, Hochschulen wie auch durch städtische Förderung ermöglicht. Viele Autoren leben und arbeiten in Köln.

Das am Großen Griechenmarkt und die Lit.Cologne laden Autoren aus dem In- und Ausland zu literarischen Veranstaltungen ein. Zudem existieren , die im monatlichen oder halbjährlichen Rhythmus stattfinden und ihren Fokus vor allem auf jüngere Autoren sowie auf Lyrik legen, seit 2010 etwa der Im Umfeld des germanistischen Instituts entsteht zudem die Literaturzeitschrift Schliff. Die Stadt vergibt drei Literaturpreise, den , das Dieter-Wellershoff-Stipendium und das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, die Preisträger werden im Literaturhaus Köln präsentiert. In den letzten Jahren sind einige Literaturfestivals entstanden wie Stimmen Afrikas, das , Satelliten-Festival oder Insert female artist, die nationale und internationale Künstler und die Kölner Szene auf die Bühne bringen.

Das Literaturhaus und der '''' veranstalten jedes Jahr die Aktion ''''. Die Köln stellt mit dem Projekt ?Eselsohr? im Stadtgebiet auf und veranstaltet gemeinsam mit Stadtteil-Bürgerstiftungen offene Leserunden.

Bildende Kunst

Die Stadt ist ein wichtiges internationales Kunstzentrum. Mit der Art Cologne beherbergt sie die älteste Kunstmesse der Welt, die heute zu den weltweit wichtigsten Kunstmessen gehört. Das Wallraf-Richartz-Museum für klassische und das Museum Ludwig für moderne Kunst genießen internationalen Ruf. Weiterhin gibt es unter anderem Museen für mittelalterliche Kunst, ostasiatische Kunst und Kunstgewerbe (siehe Abschnitt Museen). Der 1839 gegründete bietet der Gegenwartskunst Förderung und Ausstellungsfläche. Über 100 Galerien und Kunsthändler sind vor Ort, z. B. das Kunsthaus Lempertz, die Galerien Karsten Greve, und Jablonka. Einige renommierte Künstler wohnen in Köln, etwa Gerhard Richter, Rosemarie Trockel und HA Schult.

Museen

Köln verfügt über viele Museen. Nach Angaben der Stadt Köln betreibt in Deutschland keine weitere Stadt so viele Museen aus eigenem Etat wie sie. Die wichtigsten Kunstmuseen sind das Museum Ludwig, in dessen postmodernem, die Rheinfront unübersehbar prägenden Gebäudekomplex die Moderne und Gegenwartskunst untergebracht ist, und das Wallraf-Richartz-Museum, das im Herzen der historischen Altstadt 2001 einen eigenen Bau bezogen hat und Kunst aus den Epochen des Mittelalters bis zum frühen 20. Jahrhundert zeigt. Einer der jüngsten Museumsneubauten ist das , das, über den Resten einer romanischen Kirchenruine errichtet, Werke aus verschiedenen Epochen zeigt. Gegenwartskunst findet sich im und im , das außerdem eine große Sammlung von Designstücken beherbergt. Wegweisend in ihrer Richtung sind zudem die für junge Kunst, das , das und das für mittelalterliche Kunst, das seit 2010 in einen gemeinsam mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum belegten neuen Gebäudekomplex expandiert ist. Letzteres ist das einzige völkerkundliche Museum in Nordrhein-Westfalen. Der zeigt Außenskulpturen der Gegenwartszeit.

Flaggschiff der Kölner historischen Museen ist das , das Kunst-, Schmuck- und Alltagsgegenstände aus der römischen und merowingischen Epoche ausstellt. Angeschlossen sind der ehemalige römische Statthalterpalast und die Mikwe, das mittelalterliche jüdische Kultbad auf dem Rathausvorplatz. Auf diesem werden umfangreiche Grabungen unternommen, die Fundamente und Kellergeschosse des mittelalterlichen Köln zutage fördern. Nach Abschluss der Arbeiten soll hier das Haus der Jüdischen Geschichte entstehen.

Die Kölner Stadtgeschichte wird im im Zeughaus präsentiert, während das nahebei gelegene EL-DE-Haus als das (NSDOK) die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus dokumentiert. Erwähnenswert sind außerdem das Agfa Foto-Historama für Historische Fotografie (seit 2005 Teil des Museum Ludwig), der Ausstellungsraum Jawne über das ehemalige jüdische Gymnasium Kölns, das und das Duftmuseum im Farina-Haus, dem Geburtshaus des .

Im Rheinauhafen befinden sich das Schokoladenmuseum in einem Bau der 1980er-Jahre und das Deutsche Sport & Olympia Museum, das in einer ehemaligen Zollhalle aus dem Jahr 1896, auf über 2000 m², direkt am Rhein untergebracht ist. Weitere, meist private und stiftungsgetragene Museen sind das Geldgeschichtliche Museum, das , das KünstlerMuseum Beckers°Böll im Kunsthaus Rhenania, das Odysseum, das Radiomuseum, das Rheinische Industriebahn-Museum, die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur, das Tanzmuseum des , die Theaterwissenschaftliche Sammlung Schloss Wahn und das Weinmuseum.

Archive

  • Archiv für Rheinische Musikgeschichte des Musikwissenschaftlichen Institutes der
  • , bedeutendstes städtisches Archiv, nach dem Einsturz 2009 für die Öffentlichkeit gesperrt
  • Husserl-Archiv der
  • Max-Bruch-Archiv des Musikwissenschaftlichen Institutes der Universität zu Köln
  • Rheinisches Bildarchiv, 860.000 Bilder vorwiegend aus den Bereichen Kunst und Architektur
  • Centrum Schwule Geschichte, Archiv der Schwulenbewegung im Rheinland

Bibliotheken

  • Bibliothek/Mediathek der Kunsthochschule für Medien (KHM)
  • Hochschulbibliothek der
  • Hochschulbibliothek der
  • , öffentliche Einrichtung der Stadt
  • , Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, zentrale Einrichtung der Universität
  • Wirtschaftsbibliothek der Industrie- und Handelskammer zu Köln
  • Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der

Sport

Sportstätten

Überregional bekannt sind vor allem der Müngersdorfer Sportpark mit dem Rheinenergiestadion und die Lanxess Arena in Deutz, eine der größten Mehrzweckhallen Europas, in der Eishockey-, Handball- und Basketballspiele ausgetragen werden. Daneben verfügt die Stadt über eine Radrennbahn, eine Pferderennbahn, eine Regattaanlage und zahlreiche weitere Sporteinrichtungen. Köln ist aufgrund seiner Infrastruktur regelmäßig Austragungsort von in Deutschland stattfindenden internationalen Sportveranstaltungen.

Die ist die einzige Einrichtung ihrer Art in Deutschland.

Vereine und Traditionsveranstaltungen

In Köln werden etwa 600 Sportvereine mit etwa 200.000 Mitgliedern durch die Stadt finanziell gefördert, wobei der Vereinssport alle wichtigen Breitensportarten umfasst.

Die überregional bekanntesten vereine sind der , der dreimal Deutscher Meister wurde, sowie der und der . Sehr erfolgreich sind zudem die im Eishockey, die achtmal Deutscher Meister wurden.

Überregionale Bekanntheit genießen auch der im Rugby, der einen Olympiastützpunkt am Grüngürtel betreibt, und der im Touch-Rugby, der zweimal Deutscher Meister wurde. Mit den Cologne Crocodiles und den Cologne Falcons hat die Stadt wiederum zwei Mannschaften im American Football in den oberen Ligen, mit den Cologne Centurions gab es darüber hinaus von 2003 bis 2007 einen Ableger der NFL in Köln. Der Baseballverein Cologne Cardinals spielt in der 1. Baseball-Bundesliga und war 1990 Deutscher Meister.

Im Basketball hatte die Stadt eine sehr erfolgreiche Zeit mit dem . 1999 bis zur Insolvenz 2009 war die Stadt mit den in der 1. Basketball-Bundesliga vertreten. Der Amateurverein ist weiterhin der deutsche Basketballverein mit den meisten Mitgliedern und ging am 12. Juni 2013 zusammen mit dem ''MTV Köln 1850'' in der Spielgemeinschaft auf.

Der SC Colonia 06 ist der älteste aktive Amateurboxverein Deutschlands. Boxer des Vereins errangen bereits in den 1920ern erste Europameistertitel. Insgesamt stellte der Verein unter anderem vier Europameister. Bedeutend ist ferner der , der älteste aktive Gewichtheberverein der Welt.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist Köln darüber hinaus ein wichtiger Standort des deutschen Rudersports. Eine moderne Regattabahn und der Rhein bieten traditionsreichen Rudervereinen wie der und dem , einem Gründungsmitglied des in Köln gegründeten Deutschen Ruderverbandes, optimale Bedingungen. Weitere neun Rudervereine sind in Köln ansässig, womit die Stadt neben Berlin und Hamburg zumindest zu den breitensportlichen Hochburgen des deutschen Rudersports gezählt werden kann.

Seit 1984 wird der veranstaltet und seit 1997 findet jedes Jahr im Herbst der statt. Der Radsportklassiker wird wiederum bereits seit 1908 jährlich durchgeführt, größter Radsportverein der Stadt ist über dies der Cologne Cycling Club.

Die ist die größte Alpenvereinssektion im Rheinland.

Nachtleben

Vor allem am Wochenende tummeln sich in der Innenstadt Einheimische und Touristen, Jugendliche und Studenten in zahlreichen Diskotheken, Clubs, Bars und Kneipen. Hauptanlaufpunkte sind dabei die Altstadt, das Studentenviertel ?? um die Zülpicher Straße, das Friesenviertel in der Nähe des Friesenplatzes, das Belgische Viertel und die Ringe zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Rudolfplatz, sowie die Südstadt zwischen Chlodwigplatz und Alteburger Straße. Um die Schaafenstraße hat sich die LGBT-Community etabliert. In Ehrenfeld haben sich zahlreiche Clubs und Live-Bühnen vor allem in ehemaligen Fabrikanlagen angesiedelt ? zu den bekanntesten gehörten das Underground sowie die Live-Music-Hall und das Herbrands in der ehemaligen Wagenbaufabrik Herbrand.

Karneval

Der um Mitternacht von Karnevalsdienstag auf Aschermittwoch eingeläutet.

Während der Karnevalssession finden zahlreiche Sitzungen und Bälle statt. Der ?offizielle?, vom kontrollierte traditionelle Sitzungskarneval findet seine Anhängerschaft überwiegend im älteren und konservativeren Publikum. Vor allem zu den Prunk-Sitzungen findet sich die lokale Polit- und Geldprominenz ein.

Es hat sich mit dem ?alternativen? Karneval eine Gegenbewegung etabliert, deren Aushängeschild die ''Stunksitzung'' im E-Werk ist. Sie ist mit über 40 Veranstaltungstagen die mittlerweile umsatzstärkste Karnevalsveranstaltung. Dazu kommen ''Deine Sitzung'' und die ''Immisitzung'' sowie die schwul-lesbische ''Rosa Sitzung'', ihre verschiedenen Sprösslinge und die Kneipenbewegung ''Loss mer singe'', die jedes Jahr schon vor Karneval Tausende von Menschen beim Einsingen auf die neuen Lieder der Session einstimmt.

Die Session gipfelt im Straßen- und Kneipenkarneval. Dieser beginnt an ''Wieverfastelovend'' (Weiberfastnacht), also dem Donnerstag vor Rosenmontag und versetzt die Stadt für die nächsten sechs Tage in eine Art ?Ausnahmezustand?, in dem das öffentliche Leben (Behörden, Schulen, Geschäfte) zu einem großen Teil zum Erliegen kommt. In dieser Zeit finden die zahlreichen Karnevalszüge in den einzelnen Stadtvierteln statt, deren größter der Rosenmontagszug in der Innenstadt ist.

Eine Besonderheit ist der , der die kalte Jahreszeit vertreiben soll. Seitdem findet fast jedes Jahr am Karnevalssamstag der Kölner Geisterzug statt, der nachts durch verschiedene Viertel der Stadt zieht.

Regelmäßige Veranstaltungen und Festivals

Die größte öffentliche Veranstaltung in Köln ist der Karneval, zu dessen Sessionen und Umzügen in der Karnevalswoche jährlich etwa zwei Millionen Gäste erwartet werden. Auf dem zweiten Platz folgt am ersten Juliwochenende mit regelmäßig über einer Million Besuchern der Cologne Pride, die größte Lesben-und-Schwulen-Parade in Deutschland. Im Juli finden die , ein Musik- und Feuerwerksspektakel am Rhein hunderttausende Zuschauer.

Seit dem Wegzug der Musikmesse Popkomm nach Berlin ist in Köln eine Großveranstaltung weggefallen. Mit der c/o pop (Cologne On Pop), einem Festival für elektronische Popkultur, versucht die Stadt ein kleiner und spezieller dimensioniertes Musikfest zu etablieren. Weitere Musikveranstaltungen sind die , ein Festival mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, das für Tanz, Show und Musical, der Summerjam, größtes Reggae-Festival Europas am ersten Juli-Wochenende sowie die Orgelfeierstunden, international besetzte Orgelkonzerte im Kölner Dom.

Weitere Veranstaltungen sind das elftägige Literaturfestival Lit.Cologne, das , die und die , an denen die Stadt regelmäßig teilnimmt, sowie das Kinderfilmfest ''Cinepänz''. Es gibt zwei große Jahrmärkte, die Frühjahrs- und die Herbstkirmes am Deutzer Rheinufer. Die Bierbörse, ein internationales Bierfestival, findet ebenso jährlich statt wie der ?Tag der Forts?, bei dem die preußischen Militäranlagen der Kölner Stadtbefestigungen kostenfrei der Öffentlichkeit mit zahlreichen Veranstaltungen zugänglich gemacht werden.

In Köln finden regelmäßig E-Sport Wettbewerbe statt, etwa die ESL One Cologne.

Küche

Köln ist geprägt von einer langen kulinarischen Tradition, die mit importierten, teils exotischen Elementen bereichert wurde. Wegen der herausragenden Position im internationalen Handel wurden in der Küche bereits in früher Zeit Hering, Muscheln und viele Gewürze verwendet. Im Mittelalter, als der Lachs, in Köln meist als ''Salm'' bezeichnet, und der Maifisch noch reichlich im Rhein vorhanden war, galten diese Fische als Arme-Leute-Essen, während der Hering in der bürgerlichen Küche sehr beliebt war. Der rheinische Heringsstipp mit Äpfeln, Zwiebeln und Sahne zeugt noch heute davon. Muscheln rheinische Art sind heute Teil der Gastronomie.

Wie im Rheinland üblich, wird Süßes und Herzhaftes häufig kombiniert. Der gute Boden und das Klima sorgen zudem für eine große Rolle von Gemüse in der Kölner Küche. Ein süß-saures Gericht der Kölner Küche sind der Rheinische Sauerbraten, der ursprünglich mit Pferdefleisch zubereitet wurde und das einfachere , vermengtes Kartoffel- und Apfelmus, zu dem es gebratene Blutwurst (??) gibt. Wirsing und Spargel werden häufig als Saisongemüse angeboten.
Eine besondere Rolle in Köln spielen die Brauhäuser. Diese dienten ursprünglich zur Bierausgabe der Kölner Brauereien und haben sich zum Hauptanbieter bürgerlicher Küche in Köln entwickelt. Neben den erwähnten Gerichten sind hier deftige Mahlzeiten wie , Eisbein (?Hämchen?), Hachse und Reibekuchen (?Rievkooche?) zu erhalten. Aufgrund des Herstellungsaufwandes gibt es letztere häufig nur an bestimmten Tagen. Beliebt zum , das in den Brauhäusern direkt aus dem Fass gezapft wird, sind Tatar, oder Halver Hahn.

Gebäckspezialitäten sind Mutze, Muzemandeln und Krapfen sowie eine Vielzahl an gedeckten und ungedeckten Torten, die hauptsächlich mit Äpfeln und Pflaumen garniert werden. Gesüßt wird bisweilen mit (?Rübenkraut?), das als Brotaufstrich verwendet wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft Kölns ist geprägt durch einen lang anhaltenden und tiefgreifenden Strukturwandel. Während Handel und Verkehr schon seit dem Mittelalter einen stabilen, tragenden Pfeiler der lokalen Wirtschaft darstellen, sind viele der traditionsreichen produzierenden Gewerbe mittlerweile aus dem Stadtbild verschwunden. Durch die fortschreitende Tertiarisierung sind jedoch im Dienstleistungssektor neue Beschäftigungsimpulse entstanden. Gemeinhin wird Köln als Auto-, Maschinenbau-, Chemie-, Versicherungs- und Medienstadt angesehen. Das liegt unter anderem daran, dass sich im Fahrzeugbau, Maschinenbau, Versicherungswesen und in der Film- und Fernsehproduktion sehr viele Firmenzentralen in Köln angesiedelt haben. Der Ruf einer Medienstadt wird von der Kölner Politik nach Kräften gefördert, wobei neben Verlagswesen und Filmstudios zunehmend Musikproduktion, Computerspiele und elektronischer Handel in die öffentliche Wahrnehmung rücken.

2016 erbrachte Köln innerhalb der Stadtgrenzen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 63,463 Milliarden Euro und belegte damit Platz 5 innerhalb der . Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 59.407 ? (NRW: 37.416 ?, Deutschland: 38.180 ?). Das nominelle BIP-Wachstum lag 2016 bei 2,2 %. In der Stadt gab es 2019 ca. 591.600 erwerbstätige Personen.

2015 wurde Köln in einer belegte die Stadt Platz 38 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit ?sehr hohen Zukunftschancen?.

Wirtschaftsstruktur

Köln hat eine sehr diversifizierte Wirtschaftsstruktur, die schrumpfende Branchen ebenso wie Wachstumsbranchen beinhaltet. Das um das Jahr 1800 bedeutende machte die Stadt zu einem der wichtigsten Deutschlands (Sal. Oppenheim, Bankhaus J. H. Stein oder dem A. Schaaffhausen?scher Bankverein). Am 2. März 1705 wurden hier durch die von Kurfürst Johann Wilhelm II gegründete Banco di gyro d?affrancatione die ersten Banknoten Deutschlands, die Bancozettel, ausgegeben. Die Straße Unter Sachsenhausen entwickelte sich zur ?Kölner Bankenmeile?. Der Beitrag aller Sektoren der Kölner Wirtschaft zum Gesamtumsatz im Land Nordrhein-Westfalen macht die Stadt zu einer der deutschen Wirtschaftsmetropolen. Eine besondere Stellung nehmen traditionell die Automobilfertigung und die Energie- und Wasserversorgung ein. Die chemische Industrie, die Lebensmittelindustrie und das Verlagsgewerbe gehören zu den wesentlichen Sektoren. Bundesweit ist Köln der zweitgrößte Versicherungsstandort. Im Sektor Finanz- und Versicherungsdienstleistungen arbeiteten 6 % aller Beschäftigten, während 5,5 % im Sektor Information/Kommunikation beschäftigt waren (2010).

2017 arbeiteten der (IHK) zufolge 553.442 als sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.

Gemessen an der Bruttowertschöpfung von 2008 liegt der Dienstleistungssektor in Köln mit knapp 52 % Anteil an erster Stelle, gefolgt vom Finanzierungs- und Vermietungsgewerbe (23 %) und Handel/Gastgewerbe/Verkehr mit 13 %. Selbst der kleinste Sektor, das produzierende Gewerbe, erzielte in Köln mit 26,5 Milliarden Euro (2010) 8,8 % vom Gesamtumsatz dieses Sektors in Nordrhein-Westfalen. Stark vertreten ist darin der Fahrzeugbau mit einem Umsatzanteil von 56 % in Köln.

Köln verfügte 2017 über eine Kapazität von 32.500 Hotelbetten.

Die Messen und sonstigen Veranstaltungen in Köln wurden 2011 von 3,3 Millionen Teilnehmern besucht. Von 28.900 Ausstellern kamen 57,6 % aus dem Ausland, bei den Besuchern lag der Ausländeranteil bei 30,7 %. Aus diesem Grund wuchs Kölns Tourismus gegenüber dem Jahr 2010 mit 8,1 % stärker als in Nordrhein-Westfalen (5,1 %) und Gesamt-Deutschland (4 %).

Die Geschichte der Wirtschaft Kölns und der Region wird dokumentiert und aufbereitet im (RWWA).

Messen

Die bekanntesten Messen der Koelnmesse sind:
  • Anuga, Fachmesse der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie
  • ISM, größte Messe für Süßwaren der Welt
  • Art Cologne, Fachmesse für Moderne Kunst
  • Gamescom, Messe für interaktive Unterhaltungselektronik
  • imm cologne, Fachmesse für Möbel und Einrichtung
  • intermot, Internationale Motorrad- und Rollermesse
  • Photokina, Fachmesse der Foto-Industrie
  • spoga+gafa, Fachmesse für Sportartikel, Campingbedarf und Gartenmöbel

Einzelhandel

Die Kölner n Schildergasse und zählen zu den meistfrequentierten Deutschlands. Darüber hinaus gibt es mehrere Einkaufszentren, wie das Rhein-Center in Weiden, die Köln Arcaden in Kalk und die City-Center in Chorweiler und Porz. Der und die Rathaus-Galerie Leverkusen liegen in unmittelbarer Nähe zur Kölner Stadtgrenze.

Verkehr

Verkehrsgeschichte

Köln verfügte schon in der Römerzeit über einen bedeutenden Hafen und war an das römische Fernstraßennetz angebunden.

Straßenverkehr

Das Kölner Straßensystem hat sich insbesondere auf der linken Rheinseite im Zuge der Stadterweiterung nach dem gebildet wird.

An den Ringen beginnt eine Vielzahl von n, die nach den Orten benannt sind, in deren Richtung sie von Köln aus führen (, , , , und andere). Im Zusammenhang mit der Planung der wurden mit der und der zwei autobahnartig ausgebaute n angelegt. Weitere wichtige Zubringerstrecken sind im Süden die , im Südosten die (ein Teil der ?Flughafenautobahn?, die den mit Köln und Bonn verbindet) und im Nordwesten die , die von der Kölner Innenstadt über Neuss nach Krefeld verläuft.

Trotz der guten Verkehrsanbindungen ist der Kölner Autobahnring aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens von häufigen Staus betroffen. Als Gegenmaßnahme wurden unter anderem Teile der A 3 auf bis zu zehn Spuren ausgebaut. Durch die notwendig gewordene Sanierung und den ab 2017 geplanten Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke, die den Kölner Autobahnring im Norden schließt, entsteht ein weiteres Nadelöhr.

Radverkehr

Der Radverkehr in Köln hat einen Anteil von 14 % am Modal Split und wächst stetig.

Öffentlicher Personennahverkehr

Den (ÖPNV) bedienen S-Bahn-Linien, die Stadtbahn- und Buslinien der (KVB) sowie Buslinien anderer Verkehrsgesellschaften. Alle Verkehrsmittel in Köln sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) benutzbar. Dieser ist mit dem benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verzahnt. Die für 2011 geplante Fertigstellung der verzögert sich möglicherweise bis 2023.

Taxiverkehr

In Köln gibt es ungefähr 1200 zugelassene Taxis (Stand: 2015).

Rheinseilbahn

Eine Besonderheit ist die Rheinseilbahn, sie war bis 2010, vor dem Bau der Rheinseilbahn zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz, die einzige in Betrieb befindliche Seilbahn zur Überquerung eines Flusses in Deutschland. Angelegt wurde sie anlässlich der Bundesgartenschau 1957.

Schienenverkehr

Der ist die westliche Drehscheibe des deutschen Schienenfernverkehrs. Von hier führen Bahnstrecken nach
  • Euskirchen?Trier (Eifelstrecke)
  • ?Aachen (), Paris
  • ()
  • Neuss über Bergheim (Erftbahn)
  • Neuss?Krefeld über Dormagen (linksrheinisch)
  • ?Ruhrgebiet (rechtsrheinisch)
  • Opladen?Gruiten?Wuppertal
  • Bergisch Gladbach
  • Gummersbach? (Aggertalbahn)
  • Siegburg?Siegen (Siegstrecke)
  • Frankfurt am Main ()
  • Troisdorf?Neuwied?Koblenz (Rechte Rheinstrecke)
  • Bonn?Koblenz (Linke Rheinstrecke)
  • ()

Schiffsverkehr

Auf dem Rhein verkehren Ausflugsschiffe, zumeist von der betrieben. Darüber hinaus gibt es in Köln mehrere .

Für den Güterverkehr auf dem Rhein war Köln durch das Stapelrecht im gesamten Mittelalter Drehkreuz zwischen den ?niederen Landen? und dem höher gelegenen Deutschland. 1848 waren in Köln drei Handelsschiffe beheimatet. ''Etzel'', ''Mudra'', ''Unverzagt'' und '' Hacketäuer'' in Mülheim.

Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg

Das linksrheinische Köln wurde am 6. März 1945 von Truppen der 3. US-Panzerdivision erobert.

Belgische Garnison ab 1946

Kurze Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann in Köln und Umgebung die Stationierung erster Einheiten der benutzt oder neue Kasernen gebaut. In der Nähe der Kasernen entstanden Wohnsiedlungen für die Angehörigen der Streitkräfte. Zeitweise war Köln die größte belgische Garnison im Ausland.

Ab 1988 wurden die Belgischen Streitkräfte umstrukturiert, 1993 wurde die Wehrpflicht in Belgien abgeschafft und ab 1996 das Hauptquartier zurück nach Belgien verlegt. Damit verbunden war eine Verkleinerung der Einheiten in Deutschland bis hin zu deren Auflösung. Die Kasernen und Einrichtungen wurden danach in Teilen abgerissen, umgenutzt oder zu Wohnzwecken umgebaut. Die zugehörigen Wohnsiedlungen wurden nicht zuletzt dank ihrer Lage im Außenbereich und überdurchschnittlich großer Grundstücke begehrte Wohnobjekte. Viele der Angehörigen der Streitkräfte verblieben nach dem Abzug oder der Auflösung ihrer Einheit in Deutschland.

Bundeswehr

Nach Gründung der Bundeswehr 1955 wurde Köln zu einem der größten Bundeswehrstandorte in Deutschland. In der aktuellen Bundeswehr-Struktur sind 5.720 Dienstposten in Köln ausgewiesen. Die in Köln ansässigen n im des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) sind das (BAPersBw) mit angegliedertem (ACFüKrBw) und das (BAMAD). Daneben sind in Köln stationiert das Luftwaffentruppenkommando (LwTrKdo), das (AHEntwg), die Flugbereitschaft BMVg und das sowie mehrere kleinere Dienststellen wie ein Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ), eine Bundeswehrfachschule (BwFachS), eine , ein Sanitätsunterstützungs- und ein (SanUstgZ/SanVersZ), eine Bundeswehrfeuerwehr und Teile eines Karrierecenters der Bundeswehr (KarrC Bw).

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Köln hat zwischen 1823 und 2007 23 Personen das recht verliehen.

Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft

Die Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft ist eine Ehrung für Kölner Bürger. Entstanden ist sie im Jahr 2002 in Opposition gegen die damalige Verleihung der Kölner an den Verleger Alfred Neven DuMont und den Schokoladenfabrikanten Hans Imhoff.

Dreißig Kölner Persönlichkeiten, darunter Martin Stankowski und der Kabarettist Heinrich Pachl, gründeten den ''Initiativkreis alternative Ehrenbürgerschaft''. Beisitzer des Komitees sind unter anderem der Schriftsteller , die Schauspielerin Marie-Luise Marjan, die Musiker Tommy Engel und Wolfgang Niedecken, der Kabarettist sowie die Schriftstellerin Elke Heidenreich.

Das Bürgerkomitee möchte mit der Auszeichnung die Aufmerksamkeit auf Bürger und Netzwerke lenken, die sich ohne finanzielle Ressourcen und oft abseits des Mainstreams der öffentlichen Meinung in Köln engagieren.

Die Auszeichnung wird unregelmäßig vergeben.

''Preisträger''
  • ''2002'' Pfarrer </ref>
  • ''2006'' Gunter Demnig, der mittlerweile rund 22.000 Stolpersteine in über 530 Ortschaften in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine, Ungarn und Spanien zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus verlegt hat.
  • ''2011'' '', 18. Dezember 2011.</ref>
  • ''2016'' Irene Franken (Mitbegründerin des s) für ihre wissenschaftliche Arbeit über die Frauen in der Geschichte Kölns.

Söhne und Töchter der Stadt

Sonstiges

  • Als offenbar erste Kommune in der Bundesrepublik Deutschland hat die Stadt Köln im Juli 2018 einen erstellt und öffentlich zugänglich gemacht.
  • Der im Jahre 2009 entdeckte Asteroid (243440) Colonia wurde nach dem römischen Namen der Stadt benannt.

Siehe auch

Literatur

  • Über Köln sind sieben Merian-Hefte erschienen: 1948 (Nr. 3), August 1960, Dezember 1979, Juli 1988, Januar 1994, März 2002 und September 2012.

Bildbände und Lexika

  • , Köln 2006, ISBN 3-7743-0378-9.
  • Hugo Borger, : ''Köln. Die Stadt als Kunstwerk. Stadtansichten vom 15. bis 20. Jahrhundert.'' Greven, Köln 1982, ISBN 3-7743-0181-6.
  • Hermann Claasen, Hrsg. und Vorwort, Josef Rick: ''Gesang im Feuerofen: Köln, Überreste einer alten deutschen Stadt'', Schwann, Düsseldorf 1979, ISBN 3-590-32006-0.
  • Patrick Essex, Tobias Bungter: ''KölnGut.'' Dabbelju, Köln 2009, ISBN 978-3-939666-13-4.
  • Reinhard Matz und Wolfgang Vollmer: ''Köln vor dem Krieg. Leben Kultur Stadt 1880?1940'' und ''Köln nach dem Krieg. Leben Kultur Stadt 1950?1990.'' Greven, Köln 2012 bzw. 2014, ISBN 978-3-7743-0482-6 bzw. ISBN 978-3-7743-0628-8.
  • Reinhard Matz, mit Wolfgang Vollmer: ''Köln und der Krieg. Leben-Kultur-Stadt (1940?1950)''. Greven Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-7743-0667-7.
  • ''Lee Miller ? Köln im März 1945'', mit einführenden Texten von Kerstin Stremmel und '', 1. Mai 2014.</ref>
  • Jörn Sackermann (Bilder) und Manfred Böckling (Texte): ''Reise durch Köln.'', Würzburg 2015, ISBN 978-3-8003-4232-7.
  • Hans Schmitt-Rost (Hrsg.) und Walter Dick, ''Zeit der Ruinen, Köln am Ende der Diktatur'', mit einem Vorwort von , Kiepenheuer und Witsch, Köln, 1965.
  • , Jürgen Wilhelm (Hrsg.): ''Kölner Personen-Lexikon.'' Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0 (rund 1850 Artikel zu verstorbenen Persönlichkeiten der 2000-jährigen Kölner Stadtgeschichte von 50 Autoren).
  • (Hrsg.): ''Das große Köln-Lexikon''. Greven, Köln 2005, ISBN 3-7743-0355-X (rund 1130 Artikel von A bis Z von Autorenkollektiv).

Städtebücher und Atlanten, Straßen

  • Hansgerd Hellenkemper, Emil Meynen: ''Stadtmappe Köln.'' In: Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz, Peter Johannek (Hrsg.): ''Deutscher Städteatlas.'' Band 2, Teil 2. Dortmund 1979, ISBN 3-89115-317-1.
  • Dorothea Wiktorin (Hrsg.): ''Köln, der historisch-topographische Atlas.'' Emons Verlag, Köln 2001, ISBN 3-89705-229-6.
  • Erich Keyser (Hrsg.): ''Rheinisches Städtebuch.'' Band III 3. Teilband aus ''Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages.'' Stuttgart 1956.
  • Helmut Signon, Klaus Schmidt: ''Alle Straßen führen durch Köln.'' 3. Auflage. Greven, Köln 2006, ISBN 3-7743-0379-7.
  • Ansgar Bach: ''Literarisches Köln. 80 Autoren ? Wohnorte, Wirken und Werke.'' Verlag Jena 1800, Berlin 2002, ISBN 3-931911-23-3.
  • Uwe Schwarz: ''Köln und sein Umland in alten Karten. Von der Eifelkarte zur Generalstabskarte (1550 bis 1897).'' Herausgegeben von Werner Schäfke. Köln, Emons Verlag 2005, ISBN 3-89705-343-8.
  • Rüdiger Schünemann-Steffen: ''Kölner Straßennamen-Lexikon'', Jörg Rüshü Selbstverlag, Köln 1999, ³/2013.

Monographien

  • Gerhard Curdes, Markus Ulrich: ''Die Entwicklung des Kölner Stadtraumes. Der Einfluss von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt.'' Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, Dortmund 1997, ISBN 3-929797-36-4.
  • Werner Eck: ''Köln in römischer Zeit. Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum.'' Greven, Köln 2004, ISBN 3-7743-0357-6 (''Geschichte der Stadt Köln in 13 Bänden.'' Band 1).
  • Hiltrud Kier: ''Kleine Kunstgeschichte Kölns.'' C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47170-6.
  • Dirk van Laak: ''Archäologie des Alltags. Köln und seine Infrastruktur''. Greven, Köln 2017, ISBN 978-3-7743-0678-3.
  • Jürgen Pöttgen: ''700 Jahre Glockenguß in Köln. Meister und Werkstätten zwischen 1100 und 1800'' (= ''Arbeitshefte der rheinischen Denkmalpflege'' 61). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005. ISBN 978-3-88462-206-3.
  • Andreas Rossmann: ''Das kann nur Köln sein. Ein Glossar. Photos von Manfred Wegener'' Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2019, ISBN 978-3-96098-727-7.
  • Martin Rüther: ''Köln im Zweiten Weltkrieg. Alltag und Erfahrungen zwischen 1939 und 1945.'' Emons, Köln 2005, ISBN 3-89705-407-8 (''Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln.'' Band 12).
  • Christian Schuh: ''Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Von A wie Altstadt bis Z wie Zündorf.'' Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4.
  • Arnold Stelzmann, Robert Frohn: ''Illustrierte Geschichte der Stadt Köln.'' 11. Auflage. Bachem, Köln 1990, ISBN 3-7616-0973-6 (1. Auflage 1958).
  • Bernhard van Treeck: ''Street Art Köln.'' Edition Aragon, Moers 1996, ISBN 3-89535-434-1.
  • Gerta Wolff: ''Das Römisch-Germanische Köln. Führer zu Museum und Stadt.'' Bachem, Köln 2000, ISBN 3-7616-1370-9.

Reiseliteratur

  • Ansgar Bach: ''Literarisches Köln'', 1. Auflage, Verlag Jena 1800, Berlin 2002, ISBN 978-3-931911-23-2.
  • Alexander Kuffner: ''?Zeitreiseführer Köln 1933?1945.? Ein zeithistorischer Reiseführer.'' Helios, Aachen 2009, ISBN 978-3-938208-92-2.
  • Maik Kopleck (Hrsg.), Gregory Piatkowski: ''Von der Colonia Agrippina bis zum ?Deutschen Herbst?.'' PastFinder, Düsseldorf 2008, ISBN 978-988-99780-4-4 (Reihe ''PastFinder ZikZak.'').
  • Dieter Luippold (Redaktion), Achim Bourmer u. a.: ''Köln.'' 10. Auflage. Baedeker, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-8297-1131-9 (Reihe ''Baedeker-Allianz-Reiseführer.'').
  • Martin Stankowski ''Darum ist es am Rhein so schön. Vom Kölner Dom zur Loreley. Der andere Reiseführer.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-04107-1.
  • Kirstin Kabasci: ''Köln.'' Reise-Know-How-Verlag, Bielefeld 2006, ISBN 3-8317-1396-0.

Historisches

Zeitschriften

  • ''Geschichte in Köln. Zeitschrift für Stadt- und Regionalgeschichte.'' (erscheint jährlich mit einem Band; 2008 erschien Band 55, SH-Verlag Köln)
  • ''Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins e. V.'' (erscheint jährlich mit einem Band, 2008 erschien Jahrbuch 79, SH-Verlag Köln; in unregelmäßigen Abständen erscheinen Beihefte)

Monographien und Sonstiges

  • Historisches Archiv der Stadt Köln (Hrsg.): ''Musik. Theater. Tanz. Literatur. Museen ? Kunst und Kultur in Köln nach 1945.'' Wienand Verlag, Köln 1996, ISBN 3-87909-455-1.
  • Hrsg. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln: ''Das Dekret von 321: Köln, der Kaiser und die jüdische Geschichte.'' o. J., ISBN 978-3-96719-002-1.
  • Christian Bartz: ''Köln im Dreißigjährigen Krieg. Die Politik des Rates der Stadt (1618?1635). Vorwiegend anhand der Ratsprotokolle im Historischen Archiv der Stadt Köln.'' (= Militärhistorische Untersuchungen, Bd. 6). Frankfurt u. a. 2005 (zugleich Diss. Univ. d. Bundeswehr München 2004).
  • Carl Dietmar, Werner Jung: ''Kleine illustrierte Geschichte der Stadt Köln.'' 10. Auflage. Bachem, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2226-1 (Sonderausgabe ''Historisches Archiv der Stadt Köln'').
  • Carl Dietmar und Werner Jung: ''Köln. Die große Stadtgeschichte'', Klartext, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1487-2.
  • Barbara und Christoph Driessen: ''Köln. Eine Geschichte''. Greven, Köln 2015, ISBN 3-7743-0653-2.
  • Mario Kramp: ''Vom Traum zum Alptraum. Köln und der Beginn des Bombenkrieges''. Greven Verlag, Köln 2014, ISBN 978-3-7743-0652-3.
  • Mario Kramp: ''Köln an der Seine. Der Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937.'' Mit Fotografien von Hugo und , Greven, Köln 2019, ISBN 978-3-7743-0902-9.
  • Claus Leggewie: ''50 Jahre '68. Köln und seine Protestgeschichte.'' Greven, Köln 2018, ISBN 978-3-7743-0693-6.
  • Horst Matzerath: ''Köln in der Zeit des Nationalsozialismus 1933?1945.'' Greven, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0429-1 (''Geschichte der Stadt Köln.'' Band 12).
  • Thomas Mergel: ''Köln im Kaiserreich 1871?1918 (Geschichte der Stadt Köln, Band 10).'' Greven, Köln 2018, ISBN 978-3-7743-0454-3.
  • : ''Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft, 1794?1815.'' Greven, Köln 2005, ISBN 3-7743-0375-4 (''Geschichte der Stadt Köln.'' Band 8).
  • Klaus Müller: ''Ferdinand Franz Wallraf. Gelehrter, Sammler, Kölner Ehrenbürger 1748?1824''. Hrsg. Historische Gesellschaft Köln, Greven, Köln 2017, ISBN 978-3-7743-0680-6.
  • Ute Planert (Hrsg.): ''Alberts Töchter. Kölner Frauen zwischen Stadt, Universität und Republik (1914?1933).'' Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2019, ISBN 978-3-86110-737-8.
  • Martin Rüther: ''Köln im Zweiten Weltkrieg. Alltag und Erfahrungen zwischen 1939 und 1945.'' Emons, Köln 2005, ISBN 3-89705-407-8.
  • , Marcus Trier (Hrsg.): ''Mittelalter in Köln. Eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums.'' Emons, Köln 2009, ISBN 978-3-89705-654-1.
  • Werner Schäfke: ''Köln nach 1945. Die Geschichte unserer Gegenwart.'' Regionalia, Rheinbach 2017, ISBN 3-95540-321-1.
  • Klaus Schmidt: ''Glaube, Macht und Freiheitskämpfe. 500 Jahre Protestanten im Rheinland'', mit einem Nachwort von Günther van Norden, Greven, Köln 2016, ISBN 978-3-7743-0385-0.
  • Bettina Schmidt-Czaia (Hrsg.): ''Willkommen im alten Köln ? Geschichte(n) rund um die Stadtmauer: Beiträge des Begleitprogramms der Ausstellung (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln Heft 103).'' Köln 2018, ISBN 978-3-928907-36-1.
  • Gerd Schwerhoff: ''Köln im Ancien Régime 1686?1794 (Geschichte der Stadt Köln Band 7)''. Greven, Köln 2017, ISBN 978-3-7743-0450-5.
  • Robert Steimel: ''Kölner Köpfe'', Steimel Verlag, Köln-Zollstock 1958.
  • Rita Wagner (Hrsg.): ''Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917 bis 1933'', Nünnerich-Asmus, Mainz 2017.
  • Ruta Wagner (Hrsg.): ''Köln am Rhein. Oder: Von Zeit zu Zeit. Unveränderter Blickwinkel - steter Wandel.'' Nünnerich-Asmus, Oppenheim am Rhein 2019, ISBN 978-3-96176-090-9.

Architektur, Denkmalpflege und Kunst

  • Peter Bergthaller: ''Glasmalerei in Kölner Kirchen. Künstler und Werke 1945?2012.'' B. Kühlen Verlag, Mönchengladbach 2013, ISBN 978-3-87448-367-4.
  • Hugo Borger, : ''Köln. Die Stadt als Kunstwerk. Stadtansichten vom 15. bis 20. Jahrhundert.'' Greven, Köln 1982, ISBN 3-7743-0181-6.
  • Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln mit dem Haus der Architektur Köln (Hrsg.): ''Kölner Perspektiven ? Städtebau ? Architektur ? Öffentlicher Raum.'' JOVIS Verlag Berlin 2016, ISBN 978-3-86859-403-4.
  • Carl Dietmar, Marcus Trier: ''Mit der U-Bahn in die Römerzeit'', 2. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2006, ISBN 3-462-03575-4.
  • , Turadj Zarinfar''. Wienand, Köln 2021, ISBN 978-3-86832-649-9.
  • Wulf Herzogenrath und Gabriele Lueg (Hrsg.): ''Die 60er Jahre, Kölns Weg zur Kunstmetropole, Vom Happening zum Kunstmarkt.'' Kölnischer Kunstverein, Köln 1986 (ohne ISBN).
  • Hiltrud Kier: ''Die kleinen romanischen Kirchen. Führer zur Geschichte und Entwicklung Kölner Vororte'', J. P. Bachem, Köln 2015, ISBN 978-3-7616-2944-4.
  • Alexander Kierdorf (Hrsg.): ''Köln. Ein Architekturführer. Architectural Guide to Cologne.'' Reimer, Berlin 1999, ISBN 3-496-01181-5 (deutsch und englisch).
  • Birgit Kilp: ''Josef Haubrich. Ein Anwalt der Kunst'', Wienand, Köln 2016, ISBN 978-3-86832-223-1.
  • Cord Machens und Bernd Ullrich: ''Architekturatlas Köln'', 51/7 Verlag, Köln 2018, ISBN 978-3981833522.
  • Udo Mainzer: ''Kleine illustrierte Kunstgeschichte der Stadt Köln'', Bachem, Köln 2015, ISBN 978-3-7616-2888-1.
  • Udo Mainzer: ''Kleine illustrierte Architekturgeschichte der Stadt Köln'', J. P. Bachem, Köln 2017, ISBN 978-3-7616-3108-9.
  • Günther A. Menne, Christoph Nötzel (Hrsg.), Helmut Fußbroich, Celia Körber-Leupold: ''Evangelische Kirchen in Köln und Umgebung.'' Bachem, Köln 2007, ISBN 978-3-7616-1943-8.
  • Werner Schäfke: ''Kölns romanische Kirchen. Architektur, Kunst, Geschichte.'' Emons, Köln 2004, ISBN 3-89705-321-7.
  • Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß (Hrsg.): ''Architekturführer Köln, Zeitgenössische und Moderne Bauten und Quartiere''; , Köln 2015.
  • Irene Schoor und Marion Kranen: ''Kino in Köln. Von Wanderkinos, Lichtspieltheatern und Filmpalästen'', Emons, Köln 2016, ISBN 978-3-95451-869-2.
  • Bernd Streitberger, (Hrsg.): ''Architekturführer Rechtsrheinisches Köln'', DOM publishers, Berlin 2011, ISBN 978-3-86922-163-2.
  • Irene Schoor und Marion Kranen: ''Kino in Köln. Von Wanderkinos, Lichtspieltheatern und Filmpalästen'', Emons, Köln 2016, ISBN 978-3-95451-869-2.
  • Anselm Weyer: ''Architekturführer Köln'', DOM publishers, Berlin 2021, ISBN 978-3-86922-454-1.

Unterhaltsames über Köln

  • : ''Was ist kölnisch?'', in: Merian-Heft 8-XIII ''Köln'' (1960), S. 3?7.
  • Jürgen Becker: ''Biotop für Bekloppte. Ein Lesebuch für Immis und Heimathirsche.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 1995, ISBN 3-462-02423-X.
  • Friedhelm Biermann: ''Drei Könige, elftausend Jungfrauen und noch etwas mehr. Ein unterhaltsamer Streifzug durch die Kölner Jahrhunderte.'' Emons, Köln 2001, ISBN 3-89705-228-8.
  • : ''Köln auf der Couch. Die Unzerstörbarkeit der Sehnsucht.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-03814-9.
  • Hanns Dieter Hüsch: ''Köln.'' Eulen, Freiburg 1993, ISBN 3-89102-235-2.
  • Bernd Imgrund: ''Ohne Rhein kein Dom. 33 spannende und ungewöhnliche Gespräche aus dem Kölner Leben.'' Emons, Köln 2010, ISBN 978-3-89705-713-5.
  • Falko Rademacher: ''Köln für Imis. Ein Leitfaden durch die seltsamste Stadt der Welt.'' Emons, Köln 2006, ISBN 3-89705-249-0.
  • Thomas R. P. Mielke: ''Colonia, Roman einer Stadt. Zweitausend Jahre Kölner Geschichte unterhaltsam erzählt.'' Lübbe, Bergisch Gladbach 2003, ISBN 3-404-14855-X.
  • ISBN 3-933070-89-9.
  • Bartholomäus Figatowski (Hrsg.): ''Wovon träumt der Dom? Phantastische Geschichten aus Köln.'' Schmenk Verlag, Oberhausen 2013, ISBN 978-3-943022-21-6.

Medien

  • Rheinhard Zeese: ''1900 Jahre befestigtes Köln.'' LEB, Brühl 2006 (CD-ROM).
  • Rheinhard Zeese: ''Historische Parks und öffentliche Gärten in Köln 1801 bis 1932.'' LEB, Brühl 2007 (CD-ROM).
  • Hermann Rheindorf: ''Chronik der Kölner Rheinbrücken.'' DVD, ISBN 3-9813237-4-2, Distributor: KÖLNPROGRAMM, 2010.
  • Hermann Rheindorf: ''Köln im Dritten Reich'' Teil 1 ''Der Weg in die NS-Diktatur'', Teil 2 ''Alltag unter dem Hakenkreuz'', Teil 3 ''Köln im Krieg''. DVD, KÖLNPROGRAMM 2012 (2+3 2013).

Weblinks

  • Stadtportal von NetCologne im Auftrag der Stadt Köln
  • ? herausgegeben durch die Stadt Köln

Einzelnachweise

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